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Ich wünsche mir manchmal.

Er würde nicht mehr existieren.
Den Tod wünscht man ja niemand.
Aber ich wünsche mir manchmal, er wäre nicht mehr da, einfach so.
Nicht aus Hass. Verbitterung. Wut. Traurigkeit.
Nur, um endlich meine Ruhe zu haben, vor all den Narben, die aus Wunden entstanden, welche er mir zugefügt hat.
So jucken sie, nicht täglich, nicht dauernd, aber doch oft genug.
Und so kann ich es nicht lassen, manchmal selbst an ihnen zu zerren, bis sie aufplatzen und wieder Wunden werden.
Ein ewiger Kreislauf.
Eine Spirale.

Ich sag ja,
manchmal wünsche ich mir, er würde nicht mehr existieren.
Und das ist nicht mal böse gemeint.
4.11.15 18:39
 
Letzte Einträge: Der Sommer geht zu Ende..., Rastlos., Kalte Asche., Wenn man das Glück gefunden hat.


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